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Merkmalstypen

Ordinale Merkmale

Ordinale Datentypen werden für Daten verwendet, die nach ihrer Ausprägung geordnet werden können, deren Abstände aber nicht interpretiert werden können. Ein typisches Beispiel dafür sind Kontrollergebnisse, die zu einer Aussage „gut“, „mäßig“ oder „schlecht“ führen. Diese Aussage kann in Zahlen wiedergegeben werden, zum Beispiel kann der Eigenschaft „gut“ die Zahl 1, „mäßig“ die Zahl 2 und „schlecht“ die Zahl 3 zugeordnet werden. Diese Zuordnung gibt jedoch nur ein Ordnungsschema an. Im Gegensatz zu den stetigen und diskreten Datentypen kann mit ordinalen Datentypen nicht sinnvoll gerechnet werden, vielleicht mit Ausnahme der Fuzzy Logik. Außerdem sind die Aussagen „gut“, „mäßig“ oder „schlecht“ deutlich gröber und schlechter zu interpretieren als numerische Angaben mit stetigen oder diskreten Daten.